Dornburg

 


 

Die 5W – Brandschutzerziehung an der Grundschule in Golmsdorf

03.11.2016 - 02:00 Uhr

Wissen, was im Notfall zu tun ist: Eine ganze Woche lang steht an der Grundschule in Golmsdorf das richtige Verhalten bei Bränden auf dem Stundenplan.

 

 

Brandschutzausbildung direkt am Feuerwehrauto an der Grundschule im Gleistal: Eine Woche lang ist Silvio Preuß von der freiwilligen Feuerwehr aus Dornburg-Camburg zu Gast an der Schule und erklärt den Mädchen und Jungen, wie man Brände verhütet und wie man sich im Notfall richtig verhält. Zur Brandschutzerziehung sind Preuß und seine Kameraden seit sechs Jahren regelmäßig im Kindergarten "Dornröschen" in Dornburg, seit zwei Jahren auch in der Grundschule Foto: Angelika Schimmel

 

Golmsdorf. Das große, rote Feuerwehrauto auf dem Schulhof der Grundschule im Gleistal war in der Hofpause der unumstrittene Star. Dicht drängten sich die Mädchen und Jungen um das Löschfahrzeug, das in der Fachsprache LF 8/6 heißt, und löcherten Brandmeister Silvio Preuß von der Freiwilligen Feuerwehr Dornburg-Camburg mit Fragen und Bitten, doch mal dies oder jenes genauer anschauen zu können. Viel zu schnell war die Pause um.

Die Großen aus den beiden vierten Klassen hatten es da besser: Sie bekamen eine extra-Vorführung der Feuerlöschtechnik von dem erfahrenen Feuerwehrmann aus Dornburg. Jedes Abteil hinter den Rollläden wurde geöffnet und dessen Inhalt vorgestellt. Die Kinder staunten nicht schlecht, welch starke Pumpen und wie viele Schläuche im "Bauch" des Autos verstaut sind – je drei von 20 Metern Länge in vier großen Drahtkörben.

Welche Entfernung damit vom Hydranten bis zur Löschstelle überbrückt werden kann, müssen die Kinder dann schon selbst ausrechnen. Was allerdings auch kein Problem für sie ist. Schon schwieriger ist da, den Unterschied zwischen einer Feuerwehraxt und einem Feuerwehrbeil auszumachen.

Doch als Silvio Preuß erklärt, dass man mit dem einen umgestürzte Bäume von der Straße räumen, mit dem anderen aber eine verschlossene Tür öffnen kann, ohne sie komplett zu zerstören, fällt die Zuordnung leicht.

 

 

 

12 Einsatzfahrzeuge in Dornburg-Camburg

 

Neugierig sind nicht nur die Jungen, was es denn noch für Technik bei der Feuerwehr in Dornburg-Camburg gibt. Von Silvio Preuß erfahren sie, dass in der Stadt drei Feuerwachen existieren, das dort insgesamt 12 Fahrzeuge vom Auto für die Einsatzleitung bis ABC-Erkundungsfahrzeug stationiert sind, und dass die Camburger als Stützpunktfeuerwehr mit besonderer Technik ausgestattet ist, etwa mit dem Drehleiterfahrzeug und einem Tanklöschfahrzeug mit 3000-Liter-Tank.

 

Mit welcher Technik die Feuerwehren in ihren Heimatdörfern ausgerüstet sind, das wissen die meisten Kinder schon ganz gut, auch kennen vielen jemanden aus dem Dorf, der zu den Kameraden der Freiwilligen Wehr gehört.

Dass ein Feuerwehrmann viele Freizeitstunden opfert, um anderen Menschen zu helfen oder gar ihr Leben zu retten, dass er nicht einmal am Wochenende oder über Nacht seinen "Pieper" ausschaltet, das nötigt nicht nur Charlotte und Hannah aus der 4a Hochachtung ab.

Die beiden Mädchen erzählen auch begeistert, was sie am Vormittag schon alles an Theorie zum Thema Brandschutz gelernt haben: Wie Feuer entstehen und wie man es löschen kann und wie man sich im Notfall richtig verhält zum Beispiel. Die beiden wissen auch, was es mit den "5 W" auf sich hat.

"Wenn man die Notrufnummer 112 gewählt hat, muss man ruhig bleiben und genaue Angaben machen, was wo passiert ist, wer es meldet, wie viele Menschen betroffen sind – und dann muss man warten, ob der andere am Telefon vielleicht noch mehr Fragen hat", erklärt Charlotte.

 

 

Am Ende der Brandschutzausbildung muss eine Prüfung abgelegt werden, nur wer alle Fragen richtig beantworten kann, bekommt einen "Brandschutzpass" und die "Goldene Brandschutz-Eins". Foto: Angelika Schimmel

 

Die Prüfung, die am Mittag von allen Viertklässlern geschrieben werden muss, wird für die Mädchen kein Problem sein. Ihnen winkt dafür der "Brandschutzpass" und die Anstecknadel mit der "Goldenen Brandschutz-Eins".

Bis Freitag werden auch die Kinder der dritten, zweiten und ersten Klasse bei Silvio Preuß jede Menge über das richtige Verhalten im Brandfall und zur Brandverhütung gelernt haben. "Das Land gibt vier Module für die Brandschutzerziehung in den Grundschulen vor, wir werden also auch in nächster Zeit in Golmsdorf vor Ort sein, um den Kindern jedes Jahr etwas mehr Wissen beizubringen", so Preuß.

 

Brandschutzerziehung gehöre natürlich in den Lehrplan, auch ein Besuch bei einer Feuerwehr sei schon einmal organisiert worden, ist von Schulleiterin Jana Kilian zu erfahren. Doch wenn die Feuerwehr mit Technik in die Schule komme, dann sei das für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis, ist sie überzeugt.

Angelika Schimmel / 03.11.16 / OTZ

 

 

 


 

Brandschutzerziehung in KITA „Dornröschen“ in Dornburg 

am 10.02.2015 war es für die große und mittlere Gruppe des Kindergartens soweit.

Die  Kameraden Silvio Preuß und Marcel Wagner von der Ffw Dornburg führten wie in den letzten Jahren schon die  Brandschutzerziehung im Kindergarten durch.

Den anwesenden Kindern wurde all das vermittelt, was zu beachten ist, wenn es einmal Brennen sollte oder sich ein Freund oder Familienmitglied verletzt.

Anschaulich mit Hilfe eines Laptops und eines Beamers wurde den Kindern gezeigt, wie man sich verhalten sollte und was alles getan werden kann auch wenn man nicht bei der Feuerwehr ist.

In einer theoretischen und praktischen Vorführung wurde den Kinder viel vermittelt, was sie wissen solten mit dem Umgang von Feuer.

An Hand von Beispielen wurde erläutert wie man sich verhalten muss. Es wurde geübt und durch praktische Übungen gelernt. Weiterhin gab es eine kleine Anschauung, was so alles ein Feuerwehrmann anziehen und tragen muss.

Natürlich durften die Kinder sich auch bereiterklären, die Sachen zu probieren und anzufassen.

Zum Schluss durften die kleinen und großen Kinder noch das Feuerwehrauto anschauen.

Vielen Dank sagen die beiden Kameraden, dem KITA Team für die Unterstützung. Ein gelungener Tag der Brandschutzerziehung im Kindergarten Dornburg.

 

 

 


 

Hochzeit von Christine und Miguel

  

 

 

 

 
 

Brandschutzerziehung in KITA „Dornröschen“ in Dornburg am 16.02.2012 war es für die große Gruppe des Kindergartens soweit. Die Kameraden Sebastian Lieder und Silvio Preuß von der Ffw Dornburg führten die erste Brandschutzerziehung im Kindergarten durch. Für beide Kameraden eine Premiere, denn so etwas gab es noch nie in Dornburg. Beide Kameraden haben sich vor vielen Jahren das Wissen bei einem Lehrgang für die Ausbildung von Jugendgruppenleiter in Thüringen erworben. Den anwesenden Kindern wurde all das vermittelt, was zu beachten ist, wenn es einmal Brennen sollte oder sich ein Freund oder Familienmitglied verletzt. Anschaulich mit Hilfe eines Laptops und eines Beamers wurde den Kindern gezeigt, wie man sich verhalten sollte und was alles getan werden kann auch wenn man nicht bei der Feuerwehr ist. An Hand von Beispielen wurde erläutert wie man sich verhalten muss. Es wurde geübt und durch praktische Übungen gelernt. Weiterhin gab es eine kleine Anschauung, was so alles ein Feuerwehrmann anziehen und tragen muss. Natürlich durften die Kinder sich auch bereiterklären, die Sachen zu probieren und anzufassen. Vielen Dank sagen die beiden Kameraden dem KITA Team für die Unterstützung. Ein gelungener Auftakt für die nächsten Schulungen.Nach dem die Kameraden der Feuerwehr Dornburg mit den Kindern geübt haben, waren nun auch ihre Erzieher dran. Es wurde das Verhalten im Brandfall, Notausgänge und Fluchtwege besprochen. Auch wurde über verschiedene Warn- und Rettungszeichen und das richtige absetzen des Notrufes geredet. Natürlich haben wir auch mit allen den praktischen Umgang mit einem Feuerlöscher geübt. Am Ende dieser Schulung hatte jeder Beteiligte das Gefühl im „Ernstfall“ das richtige zu tun und jeder war sich sicher mehr auf Gefahrenquellen zu achten.

Silvio Preuß

 

                                                                                        


Jahresabschlussversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dornburg

am vergangenem Samstag, 10.12.2011 führte die FFw Dornburg ihre diesjährige Jahresabschlussversammlung durch. 

In der Bauernstube in Dornburg fanden sich die eingeladenen Kameraden der Einsatzabteilung ein. Begrüßt werden konnten auch wieder Bürgermeister Thomas Moritz, Ortsteilbürgermeister Klaus Sammer, Kreisbarndmeister Kam. Marco Buchwald und Stadtbrandmeister Kam. Sven Steingräber.

Unter der Leitung von Kam Silvio Preuß wurde die Tagesordnung sozsagen abgearbeitet.

 

Am Anfang der Versammlung wurde eine Schweigeminute eingelet für einen Kameraden der im Februar 2011 verstorben war, gedacht wurde aber auch an alle Kameraden, welche in den letzten Jahren bei Einsätzen ihr Leben ließen.

Als erstes stand der Bericht des Wehrführers. Dieser wurde durch den Wehrführer Kam. Lieder verlesen. Hier wurde deutlich, das eine Vielzahl von Einsätzen im Jahr 2011 abzuarbeiten waren. Hier besonders im Monat Januar durch die Schneeschmelze, wo die Saale Hochwasser führte und es zu zahlreichen Überschwemmungen kam.

Die FFw Dornburg wurde zu 18 Einsätzen gerufen, aufgeteilt wie folgt:

  • 3 Auslösungen der BMZ in den Schlössern
  • 3 Brandeinsätze
  • 12 Technische Hilfeleistungen

weiterhin nahm die Einsatzgruppe an verschiedenen Weiterbildungen, Schulungen und an Einsatzübungen teil. Besonders hervorzuheben hier die Wochenendausbildung mit dem Stichwort Gefahrgut.

Im Anschluss folgte der Berich des Jugendwartes Kam. Janiack.

Die Jfw Dornburg besteht zur Zeit aus 2 Mädchen und 6 Jungen. Diese nahmen an vielen Veranstaltungen teil. Hervorzuheben hier wäre der Wettkampf in Dornburg und Frauenprießnitz, aber auch das Geländespiel der Kreisjugendfeuwerwehr in Kahla. Ein Höhepunkt war der Besuch der Partnerwehr aus Treuen in Dornburg und ein Gegenbesuch im November in Treuen. Dank gilt hier dem Kam. Preuß, der die gute Tratition wieder zum Leben gebracht hat.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden einige wichtige Termin für 2012 bekannt gegeben.

So wird das Jahr 2012 ein freudiges Jahr für die FFw Dornburg. Nach Erkenntnissen durch Chroniken und das Internet steht fest, das die FFw Dornburg im Jahr 2012 – 125 Jahre alt wird und dies sollte auch gefeiert werden.

Natürlich sollte auch unsere Gäste Gelegenheit haben, Grußworte an die Kameraden zu richten.

Dies wurde durch die anwesenden Gäste auch gern getan und die Arbeit der FFw gewürdigt. Gewürdigt wurde auch die gute Zusammenarbeit mit den beiden anderen Feuerwehren. Wie ja bekannt sein dürfte, ist eine gemeinsame Stadt Dornburg – Camburg entstanden und auch die 3 Ortsfeuerwehren gehören nun auch zusammen.

Einen besonderen Anlass gab es aber auch heute. Eine Auszeichnung!

Dem Kameraden Thomas Koker wurde das Feuerwehrehrenkreuz verliehen für 25 jährigen Dienst in der Feuerwehr.

Nach dem vielen reden und auszeichnen konnte man gemeinsam das Abendessen einnehmen.

Leider musste unser Bürgermeister und Stadtbrandmeister vorzeitig die Versammlung verlassen, das die beiden auch noch an einer Versammlung im Gerätehaus Camburg teilnehmen sollten.

Die Wehrleitung bedankt sich bei der Fam. Veit für die gute Bewirtung, bei allen Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft, bei den Bürgermeistern für die Unterstützung, aber auch bei allen freiwilligen Helfern.

Wir wünschen allen Kameraden, deren Familien ein gesegnetes weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012

gez. OLM
Silvio Preuß
Stell. Wehrführer